SPENDENFAHRT: FUTTER, DECKEN USW. FÜR DIE HUNDESTATION IN BONYHÁD

04.Februar 2012

Gerade rechtzeitig, weil es auch in Ungarn sehr kalt geworden ist und viel Schnee fiel, kam der Transport am Samstag in der Tötungsstation in Bonyhád an. Voll beladen mit Futter, Decken, einfach alles zum Wärmen damit die armen Hunde nicht frieren müssen. Diese kleine Station liegt uns sehr am Herzen weil sie keine Unterstützung bekommen, sich aber aufopfern für diese armen Hunde. Bitte helfen Sie uns, diese Station weiter zu unterstützen, damit kein Hund mehr getötet wird.

Ganz dringend: SPENDEN für Welpenunterkunft in Bónyhad benötigt!

Januar 2012.

Die Station in Bónyhad benötigt ganz dringend finanzielle Unterstützung für den Umbau des Welpenzwingers. Die Welpen leben im Moment in einem feuchten, windigen, ungeschützten Verschlag. Wir waren selbst vor Ort und konnten uns über den Zustand der Unterbringung einen Eindruck verschaffen. Abhilfe ist dort dringend angesagt. Wir haben den dortigen Tierschützern unsere Hilfe zu gesagt. Bitte helfen Sie uns, damit wir eine artgerechte, trockene und windfreie Unterkunft für die Welpen finanzieren können. Gerne informieren wir Sie über alles.

Februar 2012: Durch unsere Spende konnte der Welpenzwinger erneuert werden. Wir hoffen, dass die kleinen Welpen nun nicht mehr frieren müssen.

 

Viele ausgesetzte und tote Hunde!!  HUNDESTEUER IN UNGARN AB 2012!

Jetzt hat das ungarische Parlament eine Änderung des dortigen Tierschutzgesetzes von 1998 beschlossen. Bitte lesen sie selbst diesen Artikelausschnitt aus einer ungarisch-deutschen Zeitung:

Das ungarische Parlament stimmte am 14. November mit 337 Ja-Stimmen (15 Enthaltungen, 1 Nein-Stimme) dem Gesetzentwurf zu, nach dem Hundehalter künftig mit einem „Beitrag zur kommunalen Hundeverordnung“ (eine Art Hundesteuer) herangezogen werden. Die genaue Höhe des Betrages bestimmt die zuständige Kommunalverwaltung. Es ist die Rede von 6.000 Ft jährlich pro Hund bzw. 20.000 Ft jährlich für einen „gefährlichen“ Hund. Als gefährlich gelten Hunde, die bei Menschen körperliche Schäden verursacht haben oder auf Grund ihres physischen bzw. psychischen Zustandes verursachen könnten. Die Gefährlichkeit wird nicht – wie in Deutschland – an bestimmten Rassen festgemacht. (Fangen Sie also umgehend mit der Erziehung Ihres bissigen Dackels an, bevor es richtig teuer wird!) Ausgenommen von der Regelung sind u.a. Rettungs-, Wachdienst-, Polizei-, Blindenführ-, Behindertenbegleit- und Therapiehunde, ebenso kastrierte Hunde und solche, die von Tierschutzorganisationen, aus Hundefängeranlagen oder Tierheimen übernommen werden. Die Kommunalverwaltungen sind verpflichtet, alle drei Jahre ihren aktuellen Hundebestand zu ermitteln und in einer Datenbank zu speichern. Das Gesetz tritt als Änderung zum ungarischen Tierschutzgesetz von 1998 am 1. Januar 2012 in Kraft.
Quelle: http://www.pavillon.hu

Das bedeutet im Klartext, dass ab Januar 2012 eine Hundesteuer fällig wird. Jeder Bürger, der einen unkastrierten Hund sein eigen nennt, wird zur Kasse gebeten. Nun wissen wir Alle, dass die meisten ungarischen Hunde nicht kastriert sind. Entweder können sich die Besitzer die Kosten dafür nicht leisten, oder wollen es teilweise auch einfach nicht. Das wiederum bedeutet im Alltag, die Hunde vermehren sich unkontrolliert weiter! Doch wohin mit dem ungewollten tierischen Nachwuchs?
abgeben? - aussetzen? - oder einfach erschlagen, verbrennen, aufhängen??? Der brutalen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Seit November ist die Zahl dieser Fälle sprunghaft angestiegen, und die Tierauffangstationen und Tierheime platzen aus allen Nähten!

Die Leidtragenden sind die Hunde, die sich dagegen nicht wehren können!

Deswegen bitten wir Sie ganz herzlich, wenn sie die Anschaffung eines Hundes planen, sich ein neues Familienmitglied ins Haus holen wollen, schauen Sie sich bitte doch mal in aller Ruhe auf unserer Seite der zu vermittelten Hunde um. Lesen Sie die Beschreibungen unserer Hunde genau durch, betrachten Sie die Fotos - wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja schon bald "Ihren" neuen Liebling! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon, und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

 

DEZEMBER 2011 / Hundehütten für die Tötungsstation in Bonyhad

Gerade noch rechtzeitig vor Wintereinbruch konnten wir die so dringend benötigten Hundehütten für die armen Hunde in der kleinen Tötungsstation in Bonyhad nach Ungarn bringen. Da die Zwinger relativ klein sind, war es für uns nicht einfach die passenden Hütten zu finden. Uns war dabei auch noch wichtig, dass sich die Hunde, wenn wieder einmal Hochwasser ist, auf die Hundehütten setzen können um dort Schutz zu suchen. Auch Decken, alte ganz dicke Schulvorhänge haben wir zum Abdecken und Schutz der Zwinger vor Kälte, Regen und Schnee gesammelt und hoffen, dass sie ihren Zweck dienen.

Die alten, undichten und zum Teil verrotteten Hundehütten konnten entsorgt werden und die Neuen kamen zum Einsatz. Alle halfen beim Aufbau mit, sogar die Hunde, die neugierig und freudig die Neuen noch nicht ganz fertigen Hundehütten gleich mal testeten.

Wir unterstützen diese kleine Tötungsstation aus großer Überzeugung, weil Melinda und eine handvoll Mädels alles tun um die Tötung der Hunde zu verhindern und die tägliche Versorgung übernehmen. Es wird Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung geleistet, Schulklassen werden bei Arbeiten hinzugezogen, die Bevölkerung wird wach gerüttelt und man versucht ihnen klar zu machen, das Hunde Lebewesen sind, die man nicht entsorgt wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

„Liebe Melinda, wir danken Dir und Deinem Team für all das was Ihr für die armen Hunde alles tut und wir werden EUCH auch im neuen Jahr 2012 tatkräftig unterstützen und alles versuchen, den Hunden zu helfen“.

Wenn auch Sie die armen Fellnasen unterstützen möchten und Sie haben noch Fragen dazu, stehen wir Ihnen gerne jeder Zeit zur Verfügung.

SOS-Vierpfoten-Team

 

 

 

 

NOVEMBER 2011: FUTTER FÜR DIE ARMEN HUNDE U. KATZEN IM TIERHEIM ZALAEGERSZEG

Für die armen Hunde und Katzen im Tierheim Zalaegerszeg konnten wir, auch wenn es nur ein Tropen auf dem heißen Stein ist, mit unseren Futterspenden, zumindestens für ein paar Tage das Futter für die armen Vierbeiner sicher stellen.

Wir haben mehrere 15 kg Säcke Hundetrockenfutter, über 200 Dosen Katzenfutter und Trockenfutter, einen großen Karton mit Leinen und Halsbänder, Freßnäpfe usw. für die armen Fellnasen bereit gestellt.

Violas Auto wurde bis aufs letzte Plätzchen ausgefüllt und einige Stunden später kam der "Schwertransporter" im Tierheim Zalaegerszeg an, wo er bereits von den Zwei- und Vierbeinern freudig erwartet wurde.

Sollten Sie Futter, Näpfe, Leinen usw. nicht mehr benötigen und einen kleinen Beitrag im Tierschutz leisten möchten, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns diese Sachen überlassen würden, damit wir unseren nächsten Transport zugunsten der armen Vierbeiner planen können.

Ungarnfahrt im Januar 2011, 29. und 30. Januar 2011

15.02.2011 (Bericht als PDF herunter laden)

Mitten in der Nacht haben wir – Silvia , Andrea und Alfred – den gemieteten Sprinter für die Fahrt nach Ungarn beladen. Unsere Transportboxen für die Hunde wurden mit den zahlreichen Spenden gefüllt und dann haben wir das Auto noch bis unters Dach mit weiteren Spenden vollgepackt. Eigentlich waren wir danach schon fix und fertig, dabei ging´s jetzt doch erst richtig los.

Gegen Mitternacht fuhren wir los. Mit starkem Seitenwind hatten wir bis kurz vor Wien zu kämpfen, dann kam Nebel auf und ein Unfall inmitten der Autobahn war ein höchst gefährlicher Moment. Alles voller Scherben und Blech, Menschen direkt auf den Fahrbahnen und Verrückte Autofahrer, die auf der linken, einzig befahrbaren Spur ungebremst vorbeirasten….

Aber wir hatten Glück und kamen unbeschadet vorbei. Allerdings blieb der Nebel bis kurz vor Budapest unser steter Wegbegleiter. Es war unheimlich und wir konnten nur sehr langsam fahren.

Aber nichts desto trotz begrüßte uns dann herrlicher Sonnenschein und wir erreichten unser erstes Ziel überpünktlich um 8 Uhr, wie ausgemacht, um alle Ungarn wecken zu müssen, da sie verschlafen hatten.

Der erste Stop war emotional gleich der Schlimmste für uns. Ein Hundelager mit ca 300 – 400 Hunden, die in überwiegend viel zu kleinen Gehegen nur mit wenigen Hütten, ohne Dach oder Schutz vor der Witterung, eingesperrt waren. Der Geruch – selbst bei minus 15 ° Celsius – war schlimm und der Gedanke wie es hier wohl im heißen Sommer riecht, ließ uns erschauern.

Die Hunde leben in den meisten Gehegen ständig in ihren Exkrementen. Zudem werden sie hier nur nach Größen, aber nicht nach Geschlechtern zusammengepfercht. Das bedeutet, dass läufige Hündinnen von den Rüden dauergedeckt werden und demzufolge unter den Rüden ständige Rangkämpfe und Beißereien ausgetragen werden. Was mit Welpen passiert, die in diesen vollgestopften Zwingern auf die Welt kommen, können wir nur erahnen und wollen lieber gar nicht darüber nachdenken. Die Schreie der Hunde während solcher Auseinandersetzungen waren für uns unerträglich!

Dazu noch viele Kettenhunde, die ständig im Kreis laufen und Nutztiere: Pferde, Hühner, Ziegen, Tauben und Schweine, denen mehr Platz zur Verfügung steht wie jedem der vielen Hunde. Verwahrloste Katzen bewegen sich frei auf dem Gelände, die Hunde sind immer eingesperrt. Eine kleine Frau lebt inmitten dieses Geruchs und Gebell Infernos und versorgt die Tiere.

Tief traurige Augen, Nasen und Pfoten, die sich durch die Gitter strecken, um ein Streicheln zu erhaschen. Sie weinen: „Nimm mich mit! Hol mich hier raus!“ Wen zuerst retten? Die Tränen liefen uns übers Gesicht. Wir machten Bilder, um dann von zu Hause aus zu fragen, welcher Hunde mit der Hilfe einer Quarantänezeit herausgeholt werden könnten. In unseren Herzen war tiefe Trauer angesichts der riesigen Menge kranker, bettelnder und hilfloser Hunde. Ein Fass ohne Boden?

Mit Hilfe von Anna und einigen anderen versuchen wir nun etwas zu ändern. Neue Zwinger mit weniger Besetzung, Trennung nach Geschlechtern, tierärztliche Versorgung,…., all dies haben wir in Angriff genommen. Es wird noch viele Wege, Geld und Spenden benötigen, aber wir gehen es an,…, wir haben es den Hunden dort versprochen: „ Wir helfen!“. Vier Hunde konnten sofort mit uns fahren.

Unser nächster Stopp war ein Treffen mit drei sehr engagierten Frauen, die Hunde aus der Tötung retten, sie auf Pflegestellen versorgen und dann vermitteln. Zwei wunderschöne Hündinnen nahmen in unserem Transporter Platz.

Nun kam wieder ein längeres Stück Fahrt. Wir besuchten ein kleines Tierheim, das erst seit ca. einem Jahr existiert und zusätzlich mit Pflegestellen arbeitet. Herzlichst wurden wir empfangen und über die vielen Spenden waren alle sehr gerührt.

Tränen der Freude flossen und wir konnten großes Engagement, Herzlichkeit, Gastfreundlichkeit und ehrliche Liebe zu den Tieren spüren. Was Gyöngyi und ihre Mitstreiter leisten ist der richtige Weg! Mit unserer Unterstützung wollen wir sie und andere ermutigen diesen guten Weg beizubehalten. Denn nur ihr Vorbild kann auf Dauer etwas an der Situation der Tiere in Ungarn verändern. Die junge Generation nimmt einen neuen, tiergerechten und liebevollen Weg, der sich hoffentlich schnell durchsetzt zum Wohle der Tiere.

Wir haben die ehrliche Intiative dieser Menschen schätzen gelernt und werden ihnen weiterhin mit Spenden und unserer Unterstützung helfen.

Viele Tränen flossen, als wir mit den Schützlingen vom Tierheim abfuhren. Viele Mails folgten und wir freuen uns diese herzlichen Menschen kennengelernt und als Freunde gewonnen zu haben. Am Nachmittag waren wir wieder auf der Autobahn nach Wien, wieder im dichten Nebel, der Preis, den wir für den sonnigen Tag zahlen mussten. Ab Wien wurde es klar und spät in der Nacht kamen wir in unserem SOS–Domizil in Odelzhausen an. Völlig fertig, nach 1920 km in nur 24 Stunden! Aber es mussten noch alle Hunde gefüttert und untergebracht werden, die Transportboxen verräumen, das Auto zurückbringen, neue Rudel zusammenstellen,...! Nina und Alfred haben uns noch fast 2 Stunden lang geholfen.

Die Hunde sind alle superlieb, haben die Fahrt ganz ruhig mitgemacht und wir hoffen, sie finden alle schnell ihr Traumplätzchen auf Lebzeiten!

Komplett übermüdet sind wir gegen drei in der Früh ins Bett gefallen. Wir haben unsere nächste Fahrt nach Ungarn bereits in Planung…..

UNGARNFAHRT August 2011

 

UNGARNFAHRT August 2011

Ende August waren wir wieder einmal in Ungarn unterwegs um verschiedene Tierheime und Tötungen zu besuchen, die wir unterstützen.

Ein besonderes Anliegen war uns die Tötungsstation in Bonyhád wo eine handvoll Mädels für die Hunde das Beste geben. Melinda und ihre Mädels versorgen dort die Hunde. Die Arbeit ist nicht leicht, weil es weder Strom noch fließend Wasser gibt. Seit einiger Zeit unterstützen wir diese Station und versuchen Hunde, natürlich nach ablauf der vorgeschriebenen Quarantänezeit, nach Deutschland zu holen bevor sie die Todesspritze bekommen.

Wir waren sehr beeindruckt wie liebevoll und fürsorglich die Mädels mit den Hunde umgehen und tag täglich auch Streicheleinheiten verteilen, die ganz wichtig für das weitere Vertrauen an uns Menschen sind.

Die Mädels machen das alles ehrenamtlich und sind natürlich auf Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie uns den armen Hunden dort zu helfen und spende Sie für die Fellnasen.